Thinkpad SL510 mit Ubuntu

Thinkpad, SL510

Heutzutage bekommt man die beste Beratung für den Hardware-Kauf wahrscheinlich über Erfahrungsberichte im Web. Für mich sind die Erfahrungen von anderen immer eine Hilfe bei der Kaufentscheidung. Dabei bin ich immer auch auf der Suche nach Erfahrungsberichten von Ubuntu-Benutzern. Seit einigen Tagen nutze ich ein Thinkpad SL510 (NSL7MGE) von Lenovo mit Ubuntu und möchte an dieser Stelle meine Erfahrungen teilen.

Ubuntu 10.04

  • Installation verlief ohne Probleme und ohne Bastelarbeiten.
  • Grafik + Bildschirm funktioniert problemlos und war nach der Installation automatisch korrekt konfiguriert.
  • VGA-Ausgang ermöglicht zweiten Bildschirm und funktioniert Out-Of-The-Box.
  • Webcam kann ohne Probleme z.B. mit Skype verwendet werden.
  • Kartenlese-Gerät wird automatisch erkannt.
  • Sound funktioniert Out-Of-The-Box.
  • WLAN problemlos benutzbar.
  • Suspend und Hibernate funktionieren bisher ohne Probleme.

Weitere Funktionen wie z.B. den HDMI-Ausgang oder den eSATA-Anschluss konnte ich bisher noch nicht ausprobieren. Ausgehend von meinen bisherigen Erfahrungen kann ich das Thinkpad SL510 für den Betrieb mit Ubuntu nur empfehlen.

Sonstiges
Mir gefällt das Thinkpad SL510 richtig gut. Optisch hat sich das Thinkpad auf jeden Fall positiv weiterentwickelt. An der Verarbeitung habe ich nichts auszusetzen. Die Akkulaufzeit liegt wie vom Hersteller angegeben zwischen 2,5 und 3 Stunden. Der Monitor rastet beim Schließen nicht ein hat aber trotzdem einen guten Halt. Die Anschlüsse sind gut angeordnet und die Tastatur ist angenehm benutzbar. Der Bildschirm (matt) liefert ein angenehmes Bild. Gut gefällt mir außerdem, dass man das Thinkpad SL510 ohne Betriebssystem erwerben kann.

03. Juni 2010 von Andreas Wittig
Kategorien: Open Source | Schlagwörter: , , | 15 Kommentare

Kleinkariert

VirtualBox läuft üblicherweise problemlos unter Ubuntu. Ich verwende VirtualBox mit Ubuntu als Host- und Windows XP als Gast-System. Denn hin und wieder komme ich an einem kurzen Windows-Ausflug leider nicht vorbei. Mit VirtualBox 3.2 hatte ich trotz installierter Guest Additions keine Möglichkeit die Auflösung für das Gast-System zu erhöhen. Mit 800×600 Pixeln lässt sich aber leider schlecht arbeiten. Nach einigem Suchen habe ich aber die passende Problemlösung gefunden. Mit VBoxManage setextradata global GUI/MaxGuestResolution 1024,786 lässt sich die maximale Auflösung für das Gast-System unter VirtualBox festlegen.

Vielen Dank an triggeredupdates für den Tipp!

30. Mai 2010 von Andreas Wittig
Kategorien: Open Source | Schlagwörter: , | Schreibe einen Kommentar

Ubuntu 10.04 ist da!

Seit gestern ist Ubuntu 10.04 verfügbar. Das Relase trägt den Codenamen “Lucid Lynx” und enthält viele Neuerungen und Weiterentwicklung (siehe Relase Notes). Ein Upgrade auf Ubuntu 10.04 ist von Ubuntu 9.10 oder 08.04 möglich. Man sollte die Hinweise aus dem ubuntuusers-Wiki berücksichtigen.

Bei mir hat das Upgrade von Ubuntu 9.10 problemlos funktioniert. Allerdings war nach dem Upgrade nicht automatisch das neue Theme “Ambiance” ausgewählt. Dies kann allerdings über die System-Verwaltung unter Erscheinungsbild problemlos nachgeholt werden.

30. April 2010 von Andreas Wittig
Kategorien: Open Source | Schlagwörter: | 5 Kommentare

Meta-Suchmaschine für Creative Commons

Gerade im Firefox entdeckt und für gut befunden: search.creativecommons.org. Ideal wenn man auf der Suche nach freien Bildern für einen Blog-Post ist.

13. März 2010 von Andreas Wittig
Kategorien: Internet | Schlagwörter: | Schreibe einen Kommentar

Online-Festplatte mit WebDAV

Mit WebDAV lässt sich unter Ubuntu schnell und einfach der Zugriff auf eine Online-Festplatte einrichten. Viele Hosting-Anbieter haben mittlerweile solche Online-Festplatten im Sortiment. Strato bietet zum Beispiel mit HiDrive eine Online-Festplatte mit 100 GB Speicherplatz für 3,90 EUR pro Monat an. Eine Online-Festplatte eignet sich gut um ein Backup an einem zweiten Ort anzulegen. So sind die persönlichen Daten wie z.B. Bilder noch besser geschützt als auf einer USB-Festplatte. Bedenken sollte man natürlich, dass die Daten das eigene Hoheitsgebiet verlassen.

Aber zurück zur WebDAV unter Ubuntu. Eine Online-Festplatte ermöglicht üblicherweise den Zugang über WebDAV. Unter Ubuntu kann man so ganz einfach eine solche Online-Festplatte einbinden.

  • Im Menü “Orte” auf “Verbindung zu Server …” klicken.
  • Als Dienste-Typ “Sicheres WebDAV (HTTPS) auswählen.
  • Im Dialog die Daten für die Online-Festplatte eingeben. (Werden vom Hoster bereitgestellt).
  • Wenn gewünscht noch die Option “Lesezeichen hinzufügen” auswählen.
  • Mit “Verbinden” bestätigen. Die Verbindung zur Online-Festplatte wird aufgebaut. Über Nautilus kann man anschließend die Online-Festplatte, wie von anderen Speichermedien gewohnt, verwenden.

Weitere Informationen zu WebDAV finden sich im ubuntuuseres-Wiki.

13. März 2010 von Andreas Wittig
Kategorien: Open Source | Schlagwörter: , , | 8 Kommentare

← Ältere Artikel

Neuere Artikel →