Unnötige Updates

Ich hatte in letzter Zeit immer wieder Probleme mit eine unstabilen System und habe mich außerdem über die vielen Updates gewundert, die jeden Tag auf meinem System installiert wurden. Dank Christoph weiß ich jetzt auch warum! Ich hatte die Proposed-Quellen aktiviert und dadurch Updates, die eigentlich zu Testzwecken dienen installiert.

03. August 2008 von Andreas Wittig
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Medibuntu Paketquellen

Die Medibuntu-Paketquellen sind wirklich praktisch. Mit Hilfe dieser Quellen ist die Unterstützung unterschiedlicher Medien-Formate (z.B. DVD) unter Ubuntu kein Problem mehr. Seit einiger Zeit hat sich die Adresse unter der die Medibuntu-Paketquellen zu erreichen sind geändert. Die Paketquellen sind jetzt über deb http://packages.medibuntu.org/ hardy free non-free einzubinden. Danach tut wieder alles wie gewohnt.

Eine Anleitung wie man Paketquellen einbindet findet sich bei ubuntuusers.de im Wiki.

02. August 2008 von Andreas Wittig
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Bilschirmschoner “Bilderordner”

Wer unter Ubuntu einen Bildschirmschoner (Screensaver) einrichten möchte, der Bilder aus einem bestimmten Ordner anzeigt hat es nicht ganz leicht. Über die grafische Oberfläche ist dies nicht möglich. Es gibt aber einen ganz einfach Trick, wie man dieses Problem lösen kann:

  1. unter System -> Einstellungen -> Bidlschirmschoner den Bildschirmschoner “Bilderordner” auswählen
  2. mit folgendem Befehl den Pfad zu den Bildern setzen, die der Bildschirmschoner verwenden soll: xdg-user-dirs-update –set PICTURES /home/user/pics
  3. zurücklehnen und Bilder genießen

In Ubuntu 7.04 gibt es übrigens einen Bug der dazu führt, dass alle Bilder aus dem Home-Verzeichnis benutzt werden. Auch dies kann man durch das Vorgehen oben beheben.

Problemlösung gefunden bei tonnenbrand.

01. August 2008 von Andreas Wittig
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Openfire – Jabber-Server

Im vorherigen Beitrag 10 Gründe für Jabber habe ich schon erwähnt, was die Vorteile von Jabber sind. Ein großer Vorteil von Jabber ist, dass man einen eigenen Jabber-Server betreiben kann und damit die volle Kontrolle über seine persönlichen Daten behält (und natürlich auch viele nützliche Plugins benutzen kann). Über das Wiki von ubuntuusers.de bin ich auch Openfire aufmerksam geworden. Openfire wird von Ignite Realtime entwickelt und wurde unter GPL veröffentlich.

Features

  • in Java implementiert
  • Konfiguration vollständig über übersichtliches Webinterface möglich
  • interne Datenbank oder Datenbank-Anbindung (MySQL, …)

Plugins

  • IM-Gateway (AOL Instant Messenger, Gadu-Gadu, ICQ, IRC, MSN, Yahoo! Messenger) für die Anbindung an andere IM-Netzwerke
  • Broadcast für Broadcast-Nachrichten (Nachricht an viele Benutzer)
  • Content Filter um den Inhalt von Nachrichten filtern zu können
  • Monitoring Service für die Überwachung des Jabber-Servers
  • und viele mehr

Installation (unter Ubuntu 6.06)

  • Java installieren mit apt-get install sun-java5-jre
  • Openfire herunterladen von igniterealtime.org/downloads (tar.gz-Version)
  • Archiv entpacken mit tar xvfz openfire_3_5_2.tar.gz
  • Openfire starten mit ./bin/openfire start
  • Konfiguration starten mit dem Browser domain.tld:9090 aufrufen und dem Wizard folgen

Versucht man Openfire auf einem vServer/VPS zu starten sollte man die Datei ./bin/openfire anpassen. Dort müssen bei den Aufrufen von java noch die Paramter -Xms12m -Xmx24m eingefügt werden. Ansonsten versucht die VM von Java zu viel Speicher zu reservieren und der Server bricht beim Starten ab.

weitere Informationen zu Openfire gibt es im Wiki von ubuntuusers.de.

27. Juli 2008 von Andreas Wittig
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10 Gründe für Jabber

Instant Messaging (IM) ist ein praktischer Dienst im Web. Gegenüber eMail hat IM den Vorteil, dass man direkter kommunizieren kann. So sieht man z.B. ob der Kommunikationspartner gerade online ist. Es gibt eine vielzahl von unterschiedlichen IM-Diensten im Web: ICQ, MSN und Skype um nur einige davon zu nennen. Diese Dienste haben eines gemeinsam: sie werden von Unternehmen betrieben, die Geld verdienen möchten und basieren meist auf geschlossenen Protokollen. Das hört sich erstmal nicht dramatisch an, denn die Anbieter stellen ihren Dienst schließlich kostenlos zur Verfügung. Wirft man allerdings einen Blick in die AGBs dieser Anbieter sieht das nicht mehr ganz so rosig aus. Bei ICQ gibt man z.B. das Copyright an den versendeten Nachrichten auf.

You agree that by posting any material or information anywhere on the ICQ Services and Information you surrender your copyright and any other proprietary right in the posted material or information. You further agree that ICQ LLC. is entitled to use at its own discretion any of the posted material or information in any manner it deems fit, including, but not limited to, publishing the material or distributing it. Quelle: ICQ

Neben den proprietären IM-Diensten gibt es auch einen offnen Dienst: Jabber. Jabber ist ein offenes Protokoll und kann frei verwendet werden.

10 Gründe für Jabber (und gegen ICQ, MSN & Co.)

  1. Jabber ist freie Software.
  2. Bei Jabber gibt es keine nervige Werbung.
  3. Jabber ist für alle Plattformen (Window, Linux, Mac, …) verfügbar.
  4. Die Ausfallsicherheit bei Jabber ist sehr hoch, da es keinen Single-Point-Of-Failure gibt (vgl. Login bei ICQ)
  5. Jabber ist sicher, da die Kommunikation zwischen Client und Server kann verschlüsselt werden.
  6. Mehrere simultane Logins. Bei Jabber kann man sich mehrfach anmelden z.B. von Handy, daheim und im Büro.
  7. Jeder kann einen eigenen Jabber-Server aufsetzen und hat damit die volle Kontrolle über seine persönlichen Daten.
  8. Jabber bietet die Möglichkeit eine Verbindung zu anderen Netzwerken wie z.B. ICQ und MSN aufzubauen. Somit kann man über Jabber auch Freunde erreichen, die keinen Jabber-Account haben.
  9. Jabber bietet alle Funktionen, die man aus anderen IM-Netzwerken kennt (z.B. Chat-Räume, Gruppen, …).
  10. Jabber wird auch von Unternehmen verwendet.

weitere Argumente für Jabber: deshalbfrei.org, ulm.ccc.de, waterstorm.de und daniel.omschallom.com

Für mich sind das genügend gute Argumente um nach und nach auf Jabber umzusteigen. In nächster Zeit werden daher Artikel folgen, die die Einrichtung von Jabber unter Ubuntu genauer beschreiben.

Bildquelle: PHOTOCASE kallejipp

27. Juli 2008 von Andreas Wittig
Kategorien: Open Source | Schlagwörter: | 9 Kommentare

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