Openfire – Jabber-Server
Im vorherigen Beitrag 10 Gründe für Jabber habe ich schon erwähnt, was die Vorteile von Jabber sind. Ein großer Vorteil von Jabber ist, dass man einen eigenen Jabber-Server betreiben kann und damit die volle Kontrolle über seine persönlichen Daten behält (und natürlich auch viele nützliche Plugins benutzen kann). Über das Wiki von ubuntuusers.de bin ich auch Openfire aufmerksam geworden. Openfire wird von Ignite Realtime entwickelt und wurde unter GPL veröffentlich.
- in Java implementiert
- Konfiguration vollständig über übersichtliches Webinterface möglich
- interne Datenbank oder Datenbank-Anbindung (MySQL, …)
Plugins
- IM-Gateway (AOL Instant Messenger, Gadu-Gadu, ICQ, IRC, MSN, Yahoo! Messenger) für die Anbindung an andere IM-Netzwerke
- Broadcast für Broadcast-Nachrichten (Nachricht an viele Benutzer)
- Content Filter um den Inhalt von Nachrichten filtern zu können
- Monitoring Service für die Überwachung des Jabber-Servers
- und viele mehr
Installation (unter Ubuntu 6.06)
- Java installieren mit
apt-get install sun-java5-jre - Openfire herunterladen von igniterealtime.org/downloads (tar.gz-Version)
- Archiv entpacken mit
tar xvfz openfire_3_5_2.tar.gz - Openfire starten mit
./bin/openfire start - Konfiguration starten mit dem Browser domain.tld:9090 aufrufen und dem Wizard folgen
Versucht man Openfire auf einem vServer/VPS zu starten sollte man die Datei ./bin/openfire anpassen. Dort müssen bei den Aufrufen von java noch die Paramter -Xms12m -Xmx24m eingefügt werden. Ansonsten versucht die VM von Java zu viel Speicher zu reservieren und der Server bricht beim Starten ab.
weitere Informationen zu Openfire gibt es im Wiki von ubuntuusers.de.

